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TUM und ICL starten gemeinsame Programme. Forschungsprojekte und Promotions-Stipendien in KI, Gesundheitswissenschaften und Robotik

Das Imperial College London (ICL) und die Technische Universität München (TUM) starten ein gemeinsames Promotionsprogramm an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz (KI), Gesundheitswissenschaften und Robotik sowie zwanzig Forschungsprojekte, die über einen Zukunftsfonds finanziert werden.

Im Oktober 2018 verkündeten TUM und ICL ihre Stärken in Forschung, Innovation und Entrepreneurship in einer „Flaggschiff-Partnerschaft“ bündeln zu wollen. Jetzt starten die ersten Projekte: ICL-Präsidentin Alice Gast und der designierte Präsident der TUM, Prof. Thomas Hofmann, kündigten in London ein gemeinsames Promotions-Programm für zehn Studierende an. Die Doktorandinnen und Doktoranden erhalten Zugang zur Infrastruktur beider Universitäten und werden von insgesamt 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ICL und TUM betreut. Thematisch sind die Stipendien an der Schnittstelle von Gesundheitswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Robotik angesiedelt – einem interdisziplinären Zukunftsfeld, in dem beide Universitäten einen herausragenden Ruf genießen. Mit Prof. Sami Haddadin von der Munich School of Robotics and Machine Intelligence der TUM und Dr. Aldo Faisal vom Department of Bioengineering des ICL wird das Projekt von zwei der weltweit renommiertesten Experten auf diesem Gebiet geleitet.

„Imperial-TUM Seed Fund“ finanziert erste gemeinsame Projekte

Prof. Gast und Prof. Hofmann gaben außerdem bekannt, dass der „Imperial-TUM Seed Fund“ in seine ersten 20 gemeinsamen Forschungsprojekte der beiden Universitäten investiert hat. Gefördert wird unter anderem die Erforschung sogenannter „Trojanischer Pferde“ in der Medizin und der Effizienzsteigerung von Windparks. Auch der TUM Global Incentive Fund fördert acht gemeinsame Projekte.

Podiumsdiskussion zu Wissenschaft, Diplomatie und europäischer Zukunft

Prof. Gast und Prof. Hofmann besuchten heute auch das Londoner Goethe-Institut. Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Science, diplomacy and our European future“ betonten beide, dass TUM und ICL ihre Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiter ausbauen werden, unabhängig davon, welche Form der Brexit annehmen wird.

Gemeinsame Summer School: Städte der Zukunft

Schon zum dritten Mal richten TUM und ICL in diesem Jahr eine gemeinsame Summer School aus. Sie findet vom 1.-5. Juli in München statt und behandelt das Thema „Cities of the Future“. Doktorandinnen und Doktoranden aller Disziplinen mit Forschungsschwerpunkten u.a. in Mobilität, Städtebau und Infrastruktur sind ab sofort aufgerufen sich zu bewerben.

Mehr Informationen:
• Pressemitteilung zur Partnerschaft zwischen TUM und Imperial College:
https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/34978/
• Videoaufzeichnung einer Podiumsdiskussion zum Thema mit Prof Hofmann und Prof. Gast (englisch):

• Summer School „Städte der Zukunft“ (englisch):
https://www.gs.tum.de/promovierende/internationalisierung/globaltech-allianz/imperial-tum-global-fellows-program/
• TUM Global Incentive Fund:
https://www.international.tum.de/gif/
Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 550 Professorinnen und Professoren, 41.000 Studierenden sowie 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands.

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